Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Bei der sogenannten ALS handelt es sich um eine rückbildende Erkrankung des motorischen Nervensystems. Sie wird unter anderem auch nach ihrem Entdecker Jean-Martin Charcot als Charcot-Krankheit benannt. Die Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen zuständig sind, degenerieren im Laufe der Krankheitsentwicklung. Die Ursache ist unbekannt, und bislang gibt es keine Möglichkeit, das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zur Muskelschwäche, was sich durch Lähmungen und Paresen zeigen kann. Am Ende steht Muskelschwund, häufig mit einem erhöhten Muskeltonus. Durch die Einschränkungen der Muskeln kommt es unweigerlich zu Sprech- und Schluckstörungen, Gangbildveränderungen, unkoordinierten Bewegungsabkläufen von Armen und Beinen, und später zeigt sich eine Einschränkung in fast allen Bereichen des täglichen Lebens. Diese Erkrankung endet fast immer tödlich.

Kommentieren