Arzneimittelformen

  1. Tabletten: Die wohl am weitesten verbreitete Darreichungsform. Der Wirkstoff ist mit Hilfsstoffen, zum Beispiel Milchzucker, vermischt und gepresst. Dragees sind zusätzlich mit einer Zuckerschicht überzogen. Manche Präparate gibt es auch als Kautabletten. Sie eignen sich vor allem für unterwegs, wenn das Wasser zum Herunterspülen fehlt. Eine Spezialvariante sind Retardtabletten. Sie setzen den Wirkstoff über den ganzen Tag verteilt frei und geben ihn dann amn den Körper ab. Daher genügt oft eine Tablette täglich, am besten morgens auf nüchternen Magen. Die meisten Retardpräparate darf man nicht teilen oder zerkauen, sondern nur im Ganzen schlucken.
  2. Tropfen und Säfte: Flüssigkeiten lassen sich individueller dosieren und wirken meist schneller als feste Arzneien. Allerdings kommt es oft zu Fehldosierungen. Wird ein Fläschchen falsch gehalten, kann sich das Tropfenvolumen und damit die Dosis um bis zu 25 Prozent verringern.
  3. Salben, Cremes und Gele: Vor allem Hauterkrankungen werden mit mit Salben oder Cremes behandelt. Auch bei rheumatischen Beschwerden können solche äußerlichen Zubereitungen helfen.
  4. Pflaster mit Wirkstoffen: Sie geben den Arzneistoff langsam und konstant über den Tag verteilt durch die Haut an den Körper ab.

Medikamente können sich manchmal gegenseitig beeinflussen. Ob sich Ihre Arzneimittel miteinander vertragen, erfragen Sie bitte immer bei ihrem Arzt oder der Apotheke Ihres Vertrauens.

 

Passen Sie auf sich auf!

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