Der Mensch schläft nicht fürs Hirn allein

Wenn der Schlaf immer zu kurz kommt, tut man sich nichts Gutes: Wer weniger als fünf Stunden schläft, riskiert Probleme mit seinem Insulinstoffwechsel.
US-Forscher haben herausgefunden, daß der Versuch, länger wach zu bleiben, um mit zuviel Schlaf keine Zeit zu „verschwenden“, das Leben nicht verlängert, sondern sehr wahrscheinlich verkürzt.
Medizinische Studien an gesunden Probanden mit kontrolliertem Schlafentzug von 8,5 auf 4,5 Stunden und anschließenden Glucoseintoleranztests und subcutanen Fettgewebeentnahmen ergaben eine deutliche Minderung der Leistungsfähigkeit des Insulins. Somit zeige sich , daß der Schlaf nicht nur für das Gehirn wichtig ist, sondern das mangelnder Schlaf zur Entwicklung oder Verschlechterung metabolischer Störungen ( z.B. Diabetes) beiträgt.

Kommentieren