E-Zigarette: Anschlag auf die Lungenfunktion?

Auch in der Wissenschaft geht die Debatte um die E-Zigarette weiter. Laut Lungenfachärzten aus Athen, verengen sich offenbar beim „Dampfen“ einer E-Zigarette sofort die Atemwege. In einer Studie mussten 32 Probanden je zehn Minuten an einer E-Zigarette ziehen, davor und danach wurde dann die Lungenfunktion gemessen. Dabei ergab sich ein signifikanter Anstieg des Atemwiderstands um knapp ein Zehntel des Ausgangswertes. Bei 8 Teilnehmern, die Nichtraucher waren, erhöhte sich der Widerstand sogar um 13 Prozent und bei 11 Rauchern ohne Lungenerkrankung sogar um 25 Prozent. Das bedeutet: der sofortige Anstieg des Atemwiderstandes deutet darauf hin, dass das Rauchen einer E-Zigarette unmittelbaren Schaden anrichten kann. Herauszufinden ist, ob dadurch auch anhaltende Schäden ausgelöst werden können. Offen bleibt die FRage, woher diese Veränderungen der Lungenfunktione rühren könnten. Könnte es das Nikotin mit seiner bekannten vasokonstriktiven Wirkung gewesen sein? Oder könnte die Wirkung auf die Liquidbasis Propylenglykol zurückgehen? Auch ein direkter Vergleich der veränderten Lungenfunktion nach Inhalation normaler Zigaretten könnte aufschlussreich sein. Bei den E-Zigaretten wird über einen elektrischen Vernebler eine nikotinhaltige Flüssigkeitsmischung verdampft, die sogenannten Liquids. Hersteller bewerben sie als weniger gesundheitsschädliche Alternative zur konventionellen Zigarette, da nur Dampf inhaliert wird und kein Tabak verbrennt und kein Teer aufgenommen wird.

2 Kommentare zu „E-Zigarette: Anschlag auf die Lungenfunktion?“

  • Ich Finde die E-Zigarette ist eine Super Alternative schädliche auswirkungen konnte ich bis jetzt noch nicht Feststellen aber ok es gibt natürlich immer leute die vieleicht auf einzelne Wirkstoffe Reagieren können

Kommentieren