Empfehlung auf Nachfrage

Hausärzte dürfen keine Apotheken, Pflegedienste, Fachärzte oder andere Dienstleister empfehlen – es sei denn, der Patient bittet ausdrücklich darum. Mit einer konkreten Namensnennung verstößt der Arzt gegen geltendes Recht. Darum darf er nur einen Tipp geben, wenn sein Patient dies erbittet. Hintergrund und Ziel soll sein, die Unabhängigkeit des Arztes sicherzustellen sowie dem Patienten eine freie Wahl zu ermöglichen. Der Bundesgerichtshof hat dazu strenge Maßstäbe angelegt und läßt nur zwei Ausnahmen zu: Die konkrete Namensnennung wenn der Patient ausdrücklich darum bittet oder wenn der Arzt aufgrund spezieller Bedürfnisse besondere Vorteile in der Versorgungsqualität sieht. Natürlich verbietet das Gesetzt auch für Empfehlungen Geld zu kassieren und andere Vorteile daraus zu ziehen.

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