Läusealarm

Achtung an alle Urlaubsheimkehrer!!

Vor allem von Urlaubsreisen bringen Kinder Parasiten mit! Kommen dann die Wintermonate, werden die Läuse durch vermehrten Haar-zu-Haar-Kontakt beim Spielen im Haus weitergegeben. Hier kann aber keine Rede von angeblichen Hygiene-Mängeln sein. Kopfläuse werden fast ausschließlich durch Haarkontakt von Kopf zu Kopf übertragen. Deshalb sind auch Kindergarten- und Schulkinder weitaus häufiger betroffen als Erwachsene. Haben die Parasiten einen Wirt erwischt, gründen sie mit einer Ablage von täglich zwei bis zehn Eiern neue Populationen. Es ist zwecklos, bei einem neu entdeckten Kopflausbefall Räume zu putzen und zu desinfizieren, da die Tierchen durch ihr perfekt ausgeklügeltes System so gut wie nie auf den Boden fallen. Man muss sich darauf konzentrieren, bei allen Kontaktpersonen die Haare gründlich – das heißt mindestens etwa eine viertel Stunde lang – mit Kamm und Lupe nach Nissen abzusuchen. Die Nissen finden sich in der Hauptsache an den Schläfen, im Nacken und hinter den Ohren. Anzuraten ist die Benutzung eines zugelassenen Läusemittels. Hierbei wird etwa zwei bis drei Wochen lang mit einem Insektizid behandelt und regelmäßig nass ausgekämmt. Die Mehrfachbehandlung ist von äußerster Wichtigkeit, da mit dem Kopflausmittel nicht sofort alle Eier getötet werden. Dazu sollte man eine Pflegespülung und einen Läusekamm verwenden, um nach der Behandlung die Haare nass auszukämmen. Die Behandlung von Geschwistern ist ratsam.

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