Magen-OP nützt Gelenken bei Adipositas

Mit einem tragbaren Gerät zur Magnetstimulation können manche Migräne-Patienten akute Kopfschmerzattacken linder. Die einmalige Stimulation war in einer Studie wirksamer als eine Scheinanwendung.

Bei chronischen Schmerzen ist die wiederholte transkranielle Magnetstimulation (TMS) ein etabliertes Verfahren – wenn auch sehr aufwändig. In Pilotstudien wurde nachgewiesen, dass bereits ein einzelner Puls eine akute Migräneattacke beenden könne. Eine Arbeitsgruppe aus den USA hat ein tragbares TMS-Gerät getestet. 200 Migräne-Patienten mit Aura waren angewiesen worden, eine einzelne Stimulation vorzunehmen, sobald sie eine Aura verspürten. Dazu mussten sie das Gerät für etwa eine Minute an den Hinterkopf halten und die Stimulation auslösen. Es gab eine Verumgruppe und eine Kontrollgruppe mit einer Scheinbehandlung. In dem dreimonatigen Zeitraum behandelten 164 Teilnehmer mindestens eine Attacke. Nach zwei Stunden waren 22 Prozent der Patienten mit Scheinstimulation ohne Schmerzen, In der TMS-Gruppe waren es mit 39 Prozent sifnifikant mehr. Zudem seien in der TMS-Gruppe signifikant mehr Patienten nach 24 und 48 Szunden noch schmerzfrei gewesen. Sie Stimulation provozierte weder Übelkeit, Phono- oder Photophobie noch andere Nebenwirkungen.

 

(Quelle: Ärztezeitung 30.06.2011)

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