Synthetische Drogen auf dem Vormarsch

In Deutschland und Europa breiten sich synthetische Drogen weiter aus.
28 neue Stoffe wurden unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt, europaweit 50 neue Drogen entdeckt. Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnen vor der Gefährlichkeit und unkontrollierbaren Risiken der Substanzen, die oft aus Asien kommen und über das Internet vertrieben werden. “ Man weiß nie genau, was drin ist und es handelt sich um Stoffe, die als Forschungschemikalien entwickelt wurden; niemals zum menschlichen Konsum „!
Langfristige Konsequenzen des Konsums sind nicht absehbar.
Die Bedeutung von Opiaten wie z.B. Heroin nimmt seit 2008 unterdessen kontinuierlich ab; es gibt weniger Neu-Konsumenten, aber einen steigenden Anteil von Opiat-abhängigen Konsumenten in Behandlung.
Das verbreitetste Opiat in Deutschland und Europa ist weiterhin das Cannabis. Das Einstiegsalter derjenigen, die wegen Cannabisproblemen behandelt werden, liegt im Durchschnitt bei 15,3 Jahren. Verharmlosung und Bagatellisierung von Cannabis halten Drogenexperten für falsch! Die Risiken für psychische Beeinträchtigung bei regelmäßigem Cannabis-Konsum vor allem bei Jugendlichen sind erhöht. Gedächtnisprobleme oder ernsthafte psychiatrische Störungen bis hin zur Schizophrenie können die Folge sein.

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