Was die Augen reizt….

Jucken,Rötung,Tränen und Anschwellen der Lider – die häufigste Ursache: Allergien.
Es gibt viele Formen der Allergie; die bekannteste ist der Heuschnupfen, der jetzt im Frühjahr mit dem Pollenflug seine Hochsaison hat. Manche sind jedoch das ganze Jahr hindurch allergiegeplagt, z.B. durch Hausstaub, Duftkerzen, Parfums, Haarspray und viele Reizstoffe mehr, die bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen können. Um die Symptome so gering wie möglich zu halten, gibt es viele Möglichkeiten: Staub mit speziellen Filtern entfernen, Bettzeug aus antiallergenem Material benutzen, täglich abends die Pollen aus den Haaren waschen, das Lüften je nach Wohngegend morgens oder abends durchführen und sogar im Auto einen Pollenfilter einbauen. Manchmal geht es jedoch nicht ohne antiallergische Augentropfen oder Medikamente. Dies sollte in Abstimmung mit dem Arzt erst nach einer gründlichen Diagnostik und nicht in Eigenregie geschehen. Ist nämlich keine Allergie vorhanden, kann es sich auch um trockene Augen handeln. Die Symptome sind einer Allergie ähnlich, müssen jedoch anders behandelt werden. Bei trockenen Augen wird zuwenig Tränenflüssigkeit gebildet oder die Hornhaut wird nicht gut benetzt. Das tritt häufig bei Menschen, die sehr viel mit dem Computer arbeiten, auf. Hierbei verringert sich durch das konzentrierte Starren der Lidschlag und als Folge wird die Hornhaut weniger benetzt; sie trocknet aus. Als Reaktion bildet der Körper mehr Tränenflüssigkeit und das Auge tränt, obwohl es eigentlich trocken ist. Oft schwellen auch hier die Augenlider an und das gesamte Auge ist sehr empfindlich. Auch Unverträglichkeiten bei Kosmetika können eine weitere Ursache sein. Hier ist die richtige Behandlung besonders wichtig, denn durch ein falsches Medikament ( z.B. Tropfen zur Gefäßverengung, die das Auge dann noch mehr austrocknen) kann es zu ernsthaften Schäden am Auge kommen.
Trockene Augen können auch als Symptome bei Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Störungen des Immunsystems oder auch als Nebenwirkungen von Medikamenten auftreten. Daher ist es tatsächlich besonders wichtig, die richtige Diagnose zu finden und somit auch die richtige Zusammensetzung der heilenden oder lindernden Augentropfen.

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