Die Pflegestufen

Hier einmal eine kurze Einführung in das ABC der Pflegeversicherung. Heute dazu die Definition der drei momentan existierenden Pflegestufen, die der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) als Anhaltspunkte für die Einstufungsverfahren benutzt. Wir wollen hier nicht über Sinn und Unsinn debattieren, sondern nur die Fakten darlegen. Genaueres erfahren Sie selbstverständlich gerne, wenn Sie uns ansprechen!

 

 

Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige)

Um in die Pflegestufe I eingruppiert zu werden, muss man für mindestens 90 Minuten am Tag Hilfe benötigen. Das heißt, dass man zum Beispiel Unterstützung beim täglichen Waschen, Duschen oder Baden, beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang, beim An- und Ausziehen oder bei der Nahrungsaufnahme braucht. Die pflegerische Hilfe muss mit täglich mindestens 46 Minuten den hauswirtschaftlichen Hilfebedarf überwiegen. Wenn Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität erforderlich ist, wird in der Regel der hauswirtschaftliche Hilfebedarf von durchschnittlich 45 Minuten am Tag anerkannt.

 

Pflegestufe II (Schwerpflegebdrürftige)

Die Einstufung in Pflegestufe II erhält man, wenn man bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe benötigt. Der gesamte Hilfebedarf darf insgesamt 3 Stunden täglich nicht unterschreiten, wovon mindestens täglich 2 Stunden Pflegebedarf bestehen.

 

Pflegestufe III ( Schwerstpflegebdeürftige)

Schwerstpflegebedürftige benötigen für die Zuerkennung der Pflegestufe III einen Hilfebedarf rund um die Uhr, auch nachts. Der Hilfebedarf muss mindestens 5 Stunden betragen, mindestens 4 Stunden davon müssen auf die Pflege entfallen.


Kommentieren