Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Bei einer Umfrage unter Hausärzten stellte man fest, dass von knapp 2000 Hausärzten ca. zwei Drittel den gesetzlichen Anspruch von Palliativpatienten auf die SAPV-Versorgung kennen. Nur 43 Prozent können sich vorstellen, Mitglied eines SAPV-Teams zu sein.

Traurig allerdings, dass nur die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Versorgung älterer Menschen durch SAPV in der letzten Lebensphase verbessert wird.

Seit 2007 haben schwerstkranke und sterbende Menschen einen gesetzlichen Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Die wichtigste Schnittstelle zu den SAPV-Teams ist der Hausarzt. Unklare Zuständigkeiten und Unsicherheiten in der Rollenverteilung könnten zulasten der Versorgung der Betroffenen gehen, so die Befürchtungen bei der Einführung der SAPV.

 

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