Die E-Zigarette und die Auswirkungen auf die Gesundheit

Die E-Zigarette wird nicht nur immer mehr beworben, sondern man sieht sie inzwischen auch in Film und Fernsehen. Immer mehr Deutsche greifen auch selbst zu der E-Zigarette, weil sie der Meinung sind, dass diese ihrer Gesundheit nicht so sehr schadet, wie eine herkömmliche Zigarette. Die Händler werben gerade mit diesem Punkt für ihre E-Zigarette, doch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt davor, dass auch durch diese die Gesundheit gefährdet werden kann.

Das Design einer herkömmlichen Zigarette wird dabei beibehalten und die Glut wird mit der Hilfe von Leuchtdioden imitiert. Die verschiedensten Geschmacksrichtungen werden dabei dem Kunden zur Verfügung gestellt, sodass auch dabei keine Wünsche offen bleiben. Trotz alledem wurde in vielen Ländern schon ein Verbot für die E-Zigarette ausgesprochen, sogar China, obwohl diese die E-Zigarette erfanden.

Viele Menschen denken, dass der Dampf, der von einer E-Zigarette erzeugt wird, harmlos ist. Doch genau dies ist fraglich. Gerade das Propylenglykol, welches im Liquid vorhanden ist, soll schädlich sein. Liquid ist die Flüssigkeit, die sich im Verdampfer einer E-Zigarette befindet. Forscher aus Griechenland und den USA haben schon in einer Studie bewiesen, dass der Rauch die Atemwege einengen kann oder eine Reizung hervorruft. Inwieweit dies allerdings gefährlich sein kann, wurde nicht nachgewiesen.

Das ist natürlich bei Nikotin anders. Hierbei weiß man genau, dass dieser den Blutdruck und auch die Herzfrequenz erhöht und eine Verengung der Blutgefäße stattfindet. Auch das Risiko für einen Schlaganfall oder eine Herzerkrankung wird durch das Nikotin erhöht. Es gab auch schon Vorfälle, bei denen Raucher einer E-Zigarette von einem Notarzt behandelt werden mussten, da sie zu viel von dem Dampf eingeatmet und somit eine Nikotinvergiftung erlitten hatten.

Der Markt ist in seinem Risiko noch nicht richtig erforscht, doch Wissenschaftler aus Japan haben in dem Liquid schon krebserregende Substanzen finden können. Auch Appetitzügler und Potenzmittel wurden in dem Liquid schon festgestellt. Eine starr schwankende Dampfaufnahme und noch weitere Faktoren müssten besser untersucht werden, da hierbei große Lücken zu entdecken sind.

Die Hersteller müssten in dieser Richtung mehr auf ihre Produkte achten, um all diese Faktoren aus dem Weg zu räumen. Es wird darüber nachgedacht, dass die E-Zigarette in die Tabakproduktrichtlinie aufgenommen werden soll. An dieser wird im Moment noch gearbeitet, da auch in diesem Bereich eine Verschärfung geplant ist. Hierbei würde es dann Auflagen geben, an die sich die Hersteller von E-Zigaretten zu halten haben. Eine Großstudie, um mehr Daten zu erfassen, wird im Moment mit freiwilligen Nutzern durchgeführt.

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