Haustiere -Wohltat für Körper und Seele-

Seit jeher einen Haustiere und ihre Besitzer wesentlich mehr als der gegenseitige Nutzen. Das emotionale Band zwischen dem Menschen und seinem Haustier kann genauso eng sein wie auch in vielen menschlichen Beziehungen. Psychologische Studien ergaben, dass Tiere nachweislich einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben; und das in mehrfacher Hinsicht. Haustiere leisten hervorragende Arbeit als „Kuscheltherapeuten“, wenn zum Beispiel nach einem anstrengenden Arbeitstag der Vierbeiner seinen Menschen so freudig begrüßt, als käme der von einer langen Reise nach Hause oder man vergräbt sich im Kuschelfell der Katze und entspannt bei ihrem wohligen Schnurren. Diese wohltuende Wirkung ist auch messbar; so wird beim Kraulen eines Tieres vermehrt der Botenstoff Oxytocin ausgeschüttet, Herzfrequenz und Blutdruck sinken. Diese Wirkung ist auch bei den Tieren messbar.

Ein weiterer Vorteil ist der Fitness-Faktor; bei Hundebesitzern gilt: egal ob Sonne, Regen oder Kälte, das Tier muss vor die Tür. Und Spaziergänge bei Wind und Wetter härten ab und stärken das Immunsystem. Durch die regelmäßige Bewegung bleiben auch Kreislauf und Herz in Schwung. Der soziale Aspekt ist auch gegeben; vor allem Hunde sind soziale Katalysatoren. Über die Tiere hat man einen schnellen Einstieg ins Gespräch und so manches Paar hat sich beim Gassigehen kennengelernt……

Aber auch Katzen und Vögel helfen gegen eine weitere Gesundheitsgefahr, die Einsamkeit. Vor allem ältere Menschen vermissen menschliche Nähe und Tiere können das zu einem guten Teil ausgleichen. In einigen Seniorenheimen sind daher auch Tiere erlaubt oder zumindest Streichelbesuche. Haustiere sind gesund für Alt und Jung; man weiß heute, das Hunde sogar vor Allergien schützen können. Das kindliche Immunsystem setzt sich mit anderen Keimen auseinander und wird so trainiert. Vorsicht ist jedoch bei allergiegefährdeten Kindern im Umgang mit Katzen geboten. Grundsätzlich sind Kinder, die mit Katze oder Hund aufwachsen, gesünder. Studien belegen, dass sie seltener Husten, Schnupfen oder Ohrenentzündungen bekommen und weniger Antibiotika als Kinder ohne Haustiere benötigen.

Doch bei aller Liebe: die Beziehung zum Tier sollte nicht zu innig sein. Das Gesicht abschlecken, im Bett schlafen oder vom eigenen Teller fressen lassen sollte vermieden werden.  Denn natürlich können die Tiere auch Krankheiten übertragen , die sie von Artgenossen übernommen haben.

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