Schäuble kontra Bahr

Finanzminister Schäuble kritisiert den Entwurf für das Versorgungsgesetz, es sei nicht durchkalkuliert. Das Bundesfinanzministerium vermisst nachvollziehbare Berechnungen über die Finanzwirkungen und befürchtet deutliche Ausgabensteigerungen. Es reiche eben nicht aus, nur Instrumente gegen den Ärztemangel vorzulegen. Minister Bahr weist Behauptungen des GKV-Spitzenverbandes zurück, diese sprechen von Mehrausgaben in Höhe von mindesten drei Milliarden Euro. Diese Behauptungen stossen bei Schäble natürlich auf offene Ohren. Er plädiert dafür, dass in unterversorgten Gebieten Zuschläge und in überversorgten Gebieten Abschläge vorzunehmen sind. Dadurch lasse sich das Niederlassungsverhalten am effektivsten steuern.

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