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Rheumatiker sollten Sport treiben

Bei einer Rheumatoiden Arthritis greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe in den Gelenken an. Viele Betroffene neigen dann dazu, sich körperlich möglichst zu schonen. Das ist aber ein großer Fehler, denn ohne körperliche Betätigung kommt es zu einem Verlust von Muskelkraft und Koordination. Damit erhöht sich auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine rheumatische Erkrankung ist kein Grund sportliche Betätigungen zu beenden. Die rheumatischen Schmerzen lassen sich sehr gut lindern und die Gelenkzerstörung kann durch Medikamente beeinflusst werden. So keinen die meisten Betroffenen ohne zusätzliche Beschwerden Sport treiben. Sport hat auch auf den Verlauf einer rheumatischen Erkrankung positiven Einfluss, er kann die Beschwerden sogar verringern. Selbst mit einem Gelenkersatz spricht nichts gegen sportliche Betätigung, allerdings sind hier Grenzen gesetzt: Unkontrollierte Drehbewegungen und Stoßbelastungen können auch schädigend Einfluss nehmen. Der Rheumatiker sollte darum Ballspiele und Springsportarten oder Sort mit Verletzungsrisiko meiden. Dagegen eignen sich zum Beispiel Radfahren, Wandern, Schwimmen, Nordic-Walking und Tanzen sehr gut. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit mit die der Sport betrieben wird, optimal sind ca. zweieinhalb Stunden Bewegung und Ausdauertraining in der Woche.