Artikel-Schlagworte: „Pflege und Gesundheit“

Pflegekräfte Spätdienst (m/w)

Stellenbeschreibung:

Wir suchen ab sofort Kranken- und Altenpfleger, Pflegehelfer oder Arzthelfer (m/w) für den Spätdienst. Das Einsatzgebiet liegt in der ambulanten Pflege überwiegend im Stadtgebiet Düsseldorf / Oberkassel. Das Aufgabengebiet umfasst: Pflege, medizinische Versorgung und die Gesunderhaltung unserer Kunden.

Vorausgesetzt werden mindestens eine Schwesternhelfer- /Pflegediensthelfer-Ausbildung, hohe Motivation, Zuverlässigkeit sowie PKW-Führerschein. Wenn Sie also Lust haben in einem motivierten Team in der häuslichen Pflege mit festem Kundenstamm in Teilzeit zu arbeiten, freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Die Arbeitszeit ist nach Absprache möglich, z. B. 4 Stunden (oder auch mehr bzw. weniger), kein Wechseldienst.

Dringend suchen wir auch nur Wochenendaushilfen (m/w) auf 400 Euro-Basis (jedes 2. Wochenende).

 

Anforderungen:

Einfühlungsvermögen, gutes Erscheinungsbild, Flexibilität, hohe Motivation, gute Umgangsformen und Zuverlässigkeit.

 

Kontaktinformationen

Bitte reichen Sie eine kurze schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen ein oder rufen Sie uns persönlich an.

 

 

Krankenpflegedienst Albatros GmbH

K.Hommel / C.Backes, Niederkasseler Str. 2, 40547 Düsseldorf

Telefon: 0211-9242021 / Fax: 0211-2519578

E-Mail: kontakt@krankenpflegedienst-albatros.de

Web: http://www.krankenpflegedienst-albatros.de

Treffpunkt für die Profis der Pflege

Mehr als 30 000 Fachbesucher informierten sich vom 27.3. – 29.3.2012 auf der Altenpflege-Messe in Hannover über Innovationen und Informationen zu ihrem Arbeitsfeld. Die Veranstaltung, die als Leitmesse der Pflegewirtschaft in Europa gilt, wurde entsprechend ihrer Bedeutung von einem hohen Gast eröffnet. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr persönlich ließ es sich nicht nehmen die Eröffnungsrede zu halten. In der Diskussion mit führendenden Experten aus Medizin und Ethik stellte er engagiert die Kernpunkte seiner Pflegereform vor. Er unterstrich die zunehmende Bedeutung der Pflege durch den demografischen Wandel und betonte die stetig wachsenden Anforderungen, die gemeinsam zu bewältigen sind. Weiterlesen »

Tod auf Bestellung

Euthanasie ist in den Niederlanden bekanntlich schon seit einigen Jahren unter bestimmten Umständen legal. Nun soll es allerdings ab März 2012 mobile Einsatzteams geben, welche jeweils aus einem Arzt und einer Pflegekraft bestehen, die den Sterbewilligen zu Hause besuchen und aktive Sterbehilfe leisten. Die aktive Sterbehilfe soll auch dann, und besonders dann erfolgen, wenn der Hausarzt die Euthanasie verweigert.

Die Pläne zur ambulanten Sterbehilfe kommen von einer Vereinigung aus den Niederlanden, welche sich „Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende“ nennt. Diese Vereinigung mit Sitz in Den Haag möchte ab März sechs dieser mobilen Einsatzteams bereitstellen, um auf diese Weise im ganzen Land ambulante Sterbehilfe leisten zu können. Die Vereinigung sorgte bereits im letzten Jahr für großes Aufsehen, als man ankündigte, dass man im Jahr 2012 eine „Sterbehilfe-Klinik“ einrichten wolle.

Für beide Angebote wurde die Vereinigung von der niederländischen Ärzteorganisation „KNMG“ heftig kritisiert. Und nicht nur die niederländische Ärzteorganisation KNMG kritisiert die „Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende“ für ihre Pläne. Auch deutsche Ärzte äußern Bedenken sowie Kritik, da man die ambulante Sterbehilfe als Versuch sieht um den Hausarzt, der seinen Patienten in der Regel wesentlich besser kennen sollte als ein Fremder, zu umgehen. Des Weiteren versucht die Vereinigung auf diese Weise die bisher bestehende Pflicht, einen zweiten Arzt zu konsultieren und dessen zweite Zustimmung einzuholen, zu umgehen.

Professor Raymond Voltz, welcher Vizepräsident der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist, meldete ebenfalls Bedenken an, dass die Ablehnung der Euthanasie durch den Hausarzt oder einen weiteren Kollegen in der Regel gut begründet sein wird. Außerdem unterstreiche die Tatsache, dass der behandelnde Arzt die Euthanasie verweigert die Fragwürdigkeit dieser Initiative noch einmal.

Deutsche Ärzte sind außerdem davon überzeugt, dass man in Sachen Sterbehilfe am deutschen Weg festhalten sollte. Das heißt: Angst, Schmerzen und Verzweiflung der Patienten sollen nicht durch aktive Sterbehilfe genommen werden, sondern durch fürsorgliche Begleitung und kompetente Betreuung. Diese Faktoren versucht man in Deutschland in Form der Hospizbewegung umzusetzen. Bei einem Hospiz handelt es sich um eine ambulante und stationäre hospizliche Begleitungsform welche einzig und allein der Sterbebegleitung von Patienten dient. Ein zentrales Qualitätskriterium, welches Hospize versuchem umzusetzen ist es dabei die Lebensqualität anstatt der Lebensquantität zu achten.

Das schont Ihren Rücken

Wer einen Angehörigen pflegt, hat oft mit Rückenproblemen zu kämpfen. Hier einige Tipps, wie man die Wirbelsäule schonen kann:

  • Haltung bewahren: Gehen Sie immer in die Knie, wenn Sie an niedrigen Arbeitsflächen wie etwa der Matratze arbeiten müssen. Halten Sie Ihren Rücken dabei gerade, Ihre Füße sollten in Grätschstellung sein.
  • Höhe beachten: Bei einem verstellbaren Pflegebett sollten Sie die Höhe so einrichten, dass sich die obere Kante der Matratze kurz unterhalb Ihrer Leiste befindet.
  • Richtig in Position bringen: Müssen Sie einen Pflegebedürftigen aufrichten, anheben oder höher legen, stellen Sie Ihre Füße in Grätschstellung. Das sichert Ihnen einen festen Stand. Die Schrittstellung erlaubt Dynamik in der Bewegung, zum Beispiel, wenn Sie einen Pflegebedürftigen vom Stuhl ins Bett heben müssen.
  • Gezielt atmen: Atmen Sie vor einer kurzen, heftigen Belastung ein und während der Tätigkeit aus.
  • Schmerzen vorbeugen: Stellen Sie sich mehrmals am Tag einfach mit dem Rücken zur Wand. Kreuzen Sie dann auf Höhe der Lendenwirbelsäule die Arme im Rücken. Die Beine sollten Sie dabei hüftbreit und gerade an die Wand stellen.

Modellprojekt für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige überschätzen leicht ihre Kräfte und erkennen Überforderung erst spät. Das neue Online-Beratungsangebot pflegen-und-leben.de bietet nun ein psychologisches Beratungsangebot für betroffene Angehörige. Kernstück der neuen Internetplattform ist eine persönliche psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige bei seelischer belastung – anonym und kostenfrei. Der Zugang zur Online-Beratung ist einfach: Nach der Einrichtung eines anonymen Benutzerkontos können pflegende Angehörige ihre Fragen und Sorgen an das geschulte Psychologinnen- und Psychologen-Team richten, das zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Gemeinsam wird dann mit den Ratsuchenden an individuellen Lösungen gearbeitet, die den seelischen Druck aus dem Pflegealltag nehmen. Das niedrigschwellige Online-Angebot versteht sich nach eigenen Angaben als fachkompetenter Beistand, wenn den Angehörigen die Zeit fehlt oder die Hemmschwelle für ein persönliches Gespräch in einer Beratungsstelle vor Ort zu groß ist.

www.pflegen-und-leben.de / www.catania-online.org