Traumaforschung -Das Gute im Schlechten-

Seit etwa der 70er-Jahre haben amerikanische Psychologie-Professoren in der Traumaforschung auch nach solchen Patienten gesucht, die aus einem Schicksalsschlag oder Trauma gestärkt hervorgehen. Das Trauma kann für diese Menschen dann nicht Endstation, sondern ein Wendepunkt im Leben sein. Sie verändern Eckpunkte ihres Lebens und sehen nun einen vermehrten Sinn in dem, was sie tun. Dieser Aspekt der Traumaforschung entstand eigentlich aus der wissenschaftlichen Frage, was Weisheit sei. Die Wissenschaftler befragten dazu Personen, die früh ihre liebsten Menschen verloren hatten, Kriegsversehrte oder Menschen, die andere schwere Schicksalsschläge zu verkraften hatten. Hier fiel auf, dass sich einige dennoch gut im Leben behaupteten und sogar sagten, das Erlebte habe sie auch zum Guten verändert. Nach zehn Jahren der Untersuchung dieses Phänomens gaben die Professoren ihm den Namen: Posttraumatic Growth PTG ( im deutschen posttraumatische Reifung oder auch Wachstum).

Hier versucht man nun, eine tiefergreifende Wandlung in der Traumaverarbeitung zu beschreiben. Menschen, die Traumata erleben, reagieren darauf sehr unterschiedlich. Einige verzweifeln daran; andere kehren nach kurzer Zeit wieder in ihre Routine zurück, beinahe so, als wäre nichts geschehen. Fachleute bezeichnen das als Resilienz, die mentale und psychische Widerstandsfähigkeit in Krisen. Wieder andere werden von den traumatischen Erlebnissen aus der Bahn geworfen und ändern daraufhin ihre Lebensziele und Perpektiven. Sie reifen daran. Die Psychologie hat sich sehr lange nur auf die negativen Aspekte und Symptome, die Krisen verursachen, konzentriert. Dabei war das Konzept des posttraumatischen Wachstums schon im antiken griechischen Drama ein starkes Element, wenn nämlich der Held in Krieg und Kampf zog, Verlust und Gefahr erlebte und als ein anderer, geläuterter Mensch nach Hause zurückkehrte.

Laut führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der PTG auch in Europa bedeutet die Reifung jedoch nicht zwingend glücklicher zu sein. Denjenigen, die solch ein Wachstum erfahren, geht es nicht unbedingt gut und auch schon gar nicht besser als vorher. Aber gewisse Aspekte des Lebens sind besser als zuvor. Sie erkennen ihre Stärken, leben intensiver und erkennen einen tieferen Sinn ihres Lebens. Auch haben sie dann häufig tiefere Freundschaften. Aber Glück und Leid schließen dabei einander nicht aus; traumatisierte Menschen kämpfen und hadern mit ihrem Schicksal, ziehen aber etwas Positives daraus. Viele berichten nach einem Trauma, sie seien nun verletzlicher als zuvor, aber dadurch auch empfindsamer. Zwei Muster fallen in der Studie immer wieder auf: Menschen, die sexuelle Gewalt durchlebt haben, setzen sich danach für Kinderschutz ein und finden in der schweren Aufgabe einen neuen Lebenssinn und Überlebende von Unfällen erfahren in dieser Krise oft erstmals, dass sie sehr gute Freunde haben, auf die sie sich verlassen können. Laut der Studien erfahren circa 50-80 Prozent der Menschen, die Traumata überstehen, irgenteine Form von PTG. Andere Psychologen sehen diesen Aspekt skeptisch, man könne ja nicht seriös überprüfen, ob jemand wirklich gereift sei oder nur eine Illusion der Reifung bestünde, es also Einbildung sei. Hier entgegnen die Forscher jedoch, dass man sich ja auch bei der Schilderung negativer Symptome auf das vom Patienten Erzählte verläßt, warum nicht also auch auf die positiven Prozesse? Der Nachweis von PTG ist natürlich schwer; doch wenn jemand so empfindet, dass er nach einem Trauma ein besseres Gefühl und Verständnis für seine eigenen Fähigkeiten hat, gehört das eben zur subjektiven Wahrheit dieser Person und laut Therapeuten wäre die Behauptung, das sei eine Illusion, falsch. Es gibt sicher eine eingebildete und eine echte Reifung; vielleicht hilft es dem Menschen ja auch im ersten Moment, sich an einen eingebildeten Gewinn zu klammern; dies darf nur nicht die weitere Verarbeitung des Traumas verhindern. Man sollte versuchen, positive, bleibende Veränderungen zu erkennen.

Die Traumatherapie ist offen für PTG, jedoch sollte es nicht zu früh in der Behandlung angesprochen werden, denn bei der Frage nach positiven Veränderungen kurz nach einem Trauma reagieren Betroffene erstmal mit Unverständnis und sogar Wut. Sie wollen erst einmal in ihrer Trauer und Verzweiflung verstanden werden. Wachstum und Reifung brauchen Zeit. Warum mancher den Weg zum Wachstum findet und ein anderer vielleicht nicht, ist schwer zu sagen. Dazu scheinen Offenheit für Neues und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale beizutragen. Nachzuvollziehen, was das Erlebte mit einem macht und sich zutrauen damit zurechtzukommen, ist ebenfalls hilfreich. Hier spricht man vom Kohärenzgefühl. Erstaunlich ist wohl, das gerade diejenigen am ehesten reifen, die besonders stark erschüttert werden, denn sie müssen sich intensiv mit den Folgen auseinander setzen im Gegensatz zu Personen, die keine Symptome einer Belastungsstörung entwickeln. Wiegt die Belastungsstörung allerdings zu schwer, steht sie einer Reifung im Wege.

Erzwingen kann man PTG keinesfalls; es wäre fatal, wenn traumatisierte Menschen auch noch das Gefühl bekämen, sie hätten beim Wachsen an ihrem Trauma versagt. Daher: das Überwinden eines Traumas und die Heilung von einer Belastungsstörung sind auch ohne Reifung möglich.

 

Tinnitus

Millionen Menschen belastet ein ständiges Rauschen, Klingeln oder Pfeifen im Ohr. Das Charakteristische am Tinnitus ist, dass ein Geräusch wahrgenommen wird, welches gar nicht da ist, also die Schallquelle fehlt. Laut Ärzten des Tinnituszentrums der Uni Regensburg „hören“ die Patienten trotzdem Laute wie Zirpen, Piepen, Hämmern, Brummen, Rauschen oder Pulsieren. Nimmt man solche Laute wahr, sollte innerhalb 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden. Die Ursachen können vielfältig sein: Hörsturz und Medikamente, Beschwerden im Bereich der Nackenmuskulatur oder der Kiefergelenke und auch übermäßiger Stress können Gründe sein. In 70 Prozent der Fälle geht mit dem Ohrgeräusch ein Hörverlust einher. Wird das Ohrgeräusch schnell behandelt, bildet es sich häufig zurück.

Zu Beginn einer Tinnitusbehandlung steht die gründliche Untersuchung und eingehende Beratung durch einen HNO-Arzt. Fachärzte nennen das Gespräch „Counselling“; oft kann es den Verlauf des Tinnitus schon positiv beeinflussen, wenn der Arzt Zuversicht und Anregungen zur Erholung des Hörens weitergeben kann und vielen Patienten hilft es schon, zu wissen, dass dieses Ohrgeräusch gutartig ist. Diejenigen Patienten, die gelassener im Leben sein können, akzeptieren meist leichter diese Töne; andere verzweifeln bei dem Gedanken an ewige Geräusche im Kopf. Laut HNO-Ärzten bildet sich das Ohrgeräusch bei zügiger Behandlung mit durchblutungsfördernden Mitteln oder Kortisonpräparaten häufig zurück. Wissenschaftlich ist der Grad der Wirksamkeit der Medikamente noch nicht eindeutig bewiesen; oft verschwinden die Symptome auch von selbst wieder. Als chronisch bezeichnet man den Tinnitus, wenn er länger als drei Monate anhält.

Die Erkrankten brauchen dann zusätzliche Strategien. Es gibt keine Wunderpille, die das Problem löst; der Patient muss viel selbst tun. Vor allem braucht er Geduld. Bei Schwerhörigkeit wird ein Hörgerät benötigt. Hier legen Studien nahe, dass diejenigen, deren Frequenz der Geräusche unter 6 Kilohertz liegt, davon profitieren. In schweren Einzelfällen kann eine Ohrprothese, das Cochlea-Implantat, helfen. Werden die Störungen eher durch Kiefer-oder Halswirbelsäulenprobleme verursacht, kann vorallem in der Frühphase eine krankengymnastische Therapie helfen. Bei schon länger bestehenden Problemen fällt deren Erfolg deutlich geringer aus. Manchen Patienten helfen Geräte, die den Tinnitus überdecken; das können Zimmerspringbrunnen oder Tonträger mit zum Beispiel Meeresrauschen sein. Es gibt auch sogenannte „Noiser“, die maßgeschneiderte Geräusche in das Ohr spielen und die der Nutzer als angenehm empfindet.

Ein chronischer Tinnitus verändert nicht nur die Aktivitäten im Hörbereich, sondern auch in solchen Gehirnarealen, die für unsere bewusste Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Emotionen wichtig sind. Daher sollten bei der Behandlung auch negative Lernprozesse durchbrochen und umgepolt werden um dadurch den Tinnitus anders zu bewerten und wahrzunehmen. Das am besten untersuchte und bewährte Verfahren hierzu ist die kognitive Verhaltenstherapie, bei der sich der Patient mithilfe eines Psychotherapeuten seine eingefahrenen Verhaltensmuster bewusst macht und versucht sie zu verändern. So werden auch Strategien geübt, den Schall anders wahrzunehmen. Auch werden Entspannungstechniken wie Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobson erlernt. Die Studien zeigen, dass die Verhaltenstherapie die Lebensqualität deutlich verbessert, sich aber nicht auf die Stärke des Tinnitus auswirkt. Zum besonderen Teil des Achtsamkeitstrainings gehört es, dass sich der Patient in der Gelassenheit übt, den Tinnitus vielleicht eines Tages als „lästigen Untermieter“ zu akzeptieren. Die kognitive Verhaltenstherapie ist besonders bei denjenigen Patienten sehr wichtig, die durch den Tinnitus an starken Schlafstörungen oder sogar Depressionen leiden.

Forschen gehen neue Wege, indem sie versuchen, die für den Tinnitus typischen überaktiven Nerven herunterzuregulieren; dieses zum Beispiel durch die Magnetstimulation rTMS ( Uni Regensburg) . Durch magnetische Impulse können Aktivitäten in bestimmten Hirnarealen beeinflusst werden. Ansätze für akustische Stimulation werden in Münster erforscht; hier werden aus der Lieblingsmusik des Patienten genau die Frequenzen herausgefiltert, die den Tinnitus erzeugen. Die veränderte Musik soll der Patient dann regelmäßig hören. Trotz vielversprechender Daten der Studien sind diese Therapien noch im experimentellen Stadium; dennoch zeigt sich, das die systematische Anwendung der bekannt wirksamen Methoden den meisten Patienten relativ gut hilft.

Wasser -richtiges Trinkverhalten-

Wasser hat viele gute Eigenschaften: es ist ein Durstlöscher, aktiviert den Stoffwechsel und den Kreislauf und es beugt Übergewicht vor. In Deutschland kommt es fast überall auch aus dem Hahn in sehr guter Qualität vor, es ist preiswert und kalorienfrei. Es gibt aber auch zu viel des Guten.

Laut Medizinern wird Wasser noch oft unterschätzt; wir achten zu wenig auf ein gesundes Trinkverhalten. Werden zwischen den Mahlzeiten z.B. Softdrinks konsumiert, so führt man dem Körper damit ständig Kalorien zu.  Als Folge muss er nie an seine Reserven gehen und somit wird Übergewicht gefördert. Mehr als 400 Kilokalorien lassen sich mit einem Liter Wasser im Vergleich zu Cola oder Limo (außer Light-Produkten) sparen. Forscher haben erkannt, dass Übergewichtige schneller abnehmen, wenn sie vor den Hauptmahlzeiten einen halben Liter Wasser trinken; im Schnitt nach 12 Wochen 1,3 Kilogramm. Es wird vermutet, dass die Wassertrinker anschließend weniger essen, weil die Flüssigkeit den Magen gefüllt hat. Bei Normalgewichtigen erhöhe ein halber Liter raumtemperierter Flüssigkeit den Energieverbrauch um etwa 50 Kilokalorien. Etwa die Hälfte davon entfalle auf die Erwärmung des Trinkwassers von Raum- auf Körpertemperatur, die andere auf eine Steigerung der körpereigenen Wärmeproduktion. Man vermutet, dass bei übergewichtigen Menschen diese endogene Thermogenese gestört ist. Daher würde bei ihnen der Kalorienverbrauch nach dem Trinken geringer ausfallen. Noch sind nicht alle Geheimnisse rund um das gesunde Getränk gelüftet; die Ärzte vermuten auch, dass Wassertrinken nach den Mahlzeiten wichtig ist für eine optimale Wirkung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Wird diese Annahme bestätigt, so könnte falsches Trinkverhalten auf Dauer Diabetes fördern.

Der Körper kann, obwohl er bis zu 70 Prozent aus Wasser besteht, dieses nicht speichern. Über Darm, Nieren, Haut und Lunge werden täglich circa zweieinhalb Liter ausgeschieden, bei körperlicher Anstrengung, Hitze oder Fieber sogar noch mehr. Auf einen Flüssigkeitsmangel weisen Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung hin. Für gesunde Erwachsene gelten daher anderthalb Liter pro Tag als Richtgröße. Dieser Wert ist nie systematisch untersucht worden; Ärzte raten daher auch, nicht ständig Wasser zu trinken, sondern auf seinen Körper zu hören und zu trinken wenn man Durst hat. Bei älteren Menschen allerdings nimmt das Durstgefühl oft ab; möglicherweise brauchen sie wegen ihrer verringerten Stoffwechselaktivität weniger Flüssigkeit. Daher sollte man Senioren auch nicht nötigen, anderthalb Liter oder mehr zu trinken- solange sie sich wohlfühlen. Fallen Kreislaufprobleme oder Verwirrtheit auf, kann das auf eine beginnende Austrocknung hinweisen.

Doch auch zuviel Trinken ist manchmal schädlich, denn der Mensch kann nicht auf Vorrat trinken. Durch ein Zuviel werden die Blutsalze zu stark verdünnt, diese sogenannte Hyponatriämie kann zu einer lebensbedrohlichen Hirnschwellung führen; Stresshormone verhindern dann, dass die Nieren das überflüssige Wasser ausscheiden ( z.B. bei Marathonläufern, die während eines Wettkampfes zu viel trinken). Freizeitsportler sollten es ihrem Durst überlassen, wieviel sie trinken. Patienten, die an Herzschwäche leiden, solche mit hohem Blutdruck oder Nierenerkrankungen und Wasseransammlungen im Gewebe sollten beim Trinken eher zurückhaltend sein und die optimale Menge mit ihrem Arzt besprechen.

Zecken -wie man sich schützen kann-

Die winzigen Tierchen können gefährliche Krankheitserreger übertragen und Krankheiten wie Borreliose oder eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung), kurz FSME, hervorrufen. Ab einer Außentemperatur von sieben Grad Celsius sind Zecken wieder aktiv; sie krabbeln unter Laubstreu oder an Grashalmen, wo sie überwintert hatten. Nun warten diese Parasiten auf einen Wirt und freuen sich nach der winterlichen Fastenzeit wieder auf eine sie stärkende Blutmahlzeit. Durch ein an ihren Vorderbeinen befindliches Sinnesorgan orten sie solche Lebewesen, die Kohlendioxid ausatmen, Wärme abgeben oder Ammoniak und Buttersäure ausdünsten, also beispielsweise Katzen, Hunde oder eben auch Menschen. Haben sie ein geeignetes Opfer entdeckt, so krabbeln sie zu einer gut durchbluteten und warmen Körperstelle wie zum Beispiel Kniekehlen oder Achseln, ritzen mit ihren scharfen Mundwerkzeugen die Haut an und bohren dann ihren Stechrüssel in das Gewebe. Das Opfer spürt keinen Schmerz, obwohl der Stechapparat einer Zecke dicker und robuster als der einer Mücke ist; die Zecke gibt nämlich zusammen mit ihrem Speichel einen betäubenden Stoff ab und bleibt deshalb auch oft unbemerkt. Dies kann dann riskante Folgen haben.

Je länger die Zecke in aller Ruhe Blut abzapfen kann, desto wahrscheinlicher kann sie Krankheitserreger aus ihrem Darminhalt auf das Opfer übertragen. Und das können dann Viren oder Bakterien sein, die eben Krankheiten wie Borreliose oder FSME hervorrufen. Borrelien befinden sich in bis zu 40 Prozent der erwachsenen Zecken; bei kleineren Tieren, die vorwiegend Menschen befallen, sind es 15 Prozent. Und davon löst jedes vierte Tier eine Infektion aus, demnach führen also nur circa vier Prozent aller Zeckenstiche zu einer Infektion. Laut Wissenschaftlern entwickeln dann nach einer Infektion mit FSME-Viren bis zu 30 Prozent der infizierten Personen Symptome der Krankheit. Das Infektiosrisiko erscheint also insgesamt relativ gering. Der Mensch kann es auch durch eigene Maßnahmen noch reduzieren. Lange Kleidung und geschlossene Zugänge an zum Beispiel den Hosenbeinen oder Ärmeln erschweren der Zecke den Zugang zur Haut. Nach Gartenarbeit oder einem Waldspaziergang kann man sie dann auf der Kleidung entdecken und entfernen bevor sie zustechen. Die nur millimetergroßen Spinnentierchen sind besonders auf heller Kleidung gut zu erkennen; ebenfalls ist es ratsam, nach einem Ausflug ins Grüne die abgesuchte Kleidung sofort abzulegen und auch den Körper nach eventuellen Zecken abzusuchen. Auch Haustiere, die gleichermaßen befallen werden, sollten nach dem Spaziergang abgesucht werden und nach einigen Stunden nochmals, denn hier brauchen die Zecken eine Weile um sich festzusetzen.

Menschen, die sich viel in der Natur aufhalten, können sich gegen FSME impfen lassen. Hier empfiehlt die ständige Impfkommission die Immunisierung vor allem Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder die beruflich gefährdet sind ( Landwirte,Forstarbeiter…). Denn wenn diese Krankheit ausbricht, handelt es sich um eine sehr gravierende Erkrankung. Eine Grundimmunisierung kann jederzeit durchgeführt werden; am besten beginnt man im Frühsommer vor der Zeckenhochsaison. Zur kurzfristigeren Abwehr gibt es auch verschiedene Cremes und Sprays, deren Wirkstoff Icaridin unsere Ausdünstungen so verändert, das sie für Zecken nicht mehr attraktiv sind und dessen Wirkung ungefähr vier Stunden anhalten kann. Hat sich jedoch eine Zecke festgebissen, sollte sie schnellstmöglich entfernt werden. Hier sind am besten Zeckenpinzetten oder Zeckenkarten aus der Apotheke geeignet. Der Leib der Zecke darf nicht gequetscht werden, da sie sonst den mit den Krankheitserregern kontaminierten Darminhalt erbricht und somit das Infektionsrisiko steigt. Auch das Beträufeln der Zecke mit Klebstoff oder Öl ist nicht geeignet, da sie dann mehr Sekret abgibt. Nach der Entfernung sollte die Zecke zur Vermeidung weiterer Stiche getötet werden; am besten wickelt man sie in Papier und zerdrückt sie mit einem festen Gegenstand, dann entsorgt man sie in Toilette oder Hausmüll.  Wenn sich die Stichstelle trotz aller Vorsicht und Maßnahmen rötet, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Pflegekräfte (m/w)

Stellenbeschreibung:

Wir suchen Kranken- und Altenpfleger, Pflegehelfer oder Arzthelfer. Das Einsatzgebiet liegt im Stadtgebiet Düsseldorf/Oberkassel. Das Aufgabengebiet umfasst Pflege und med. Versorgung unserer Kunden.

Vorausgesetzt werden mindestens eine Schwesternhelfer-/Pflegediensthelferausbildung, hohe Motivation, Zuverlässigkeit, sowie ein PKW-Führerschein. Wenn Sie also Lust haben, in einem motivierten Team in der häuslichen Pflege mit festen Kundenstamm zu arbeiten, freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung.

Die Arbeitszeit ist nach Absprache möglich; z.B. Teilzeit (auch mehr oder weniger), aber gerne auch nur Wochenenddienste oder reine Urlaubsvertretungen. Sie haben keine Wechseldienste und die Arbeitszeiten sind nach Absprache möglich.

 

Abforderungen:

Einfühlungsvermögen, gutes Erscheinungsbild, Flexibilität, hohe Motivation, gute Umgangsformen, Zuverlässigkeit.

 

Kontaktinformationen

Bitte reichen Sie eine kurze schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen ein oder rufen Sie uns persönlich an.

 

 

Krankenpflegedienst Albatros GmbH

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